Frauen verstehen

Frauen verstehen

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Ist es überhaupt möglich?

Dass Mann eine Frau verstehen kann, erscheint im ersten Moment als ein schwieriges Unterfangen. Es gibt Berichte von Männern, in denen man doch lieber versuchen sollte, chinesisch zu lerne oder in der Sahara zu staubzusaugen als eine Frau zu verstehen. Warum also überhaupt Frauen verstehen? Warum sich die Mühe machen? Weil es einfacher ist, als viele Männer denken. Es gibt zwar einige Macken und Verhaltensweisen des weiblichen Geschlechts, die werden selbst von den Frauen nicht verstanden. Aber andere hingegen schon.

Frauen verstehen heißt ihre Emotionen zu fühlen

Frauen sind nicht wie Männer. Männer sind hart, rational und logisch. Frauen sind weich, emotional und im jetzigen Gefühlsmoment präsent. Aufgrund der Periode schwankt ihr Hormonpegel von Tag zu Tag, und damit auch die Gefühlslage. War sie gestern noch richtig unglücklich, kann sie heute schon wieder überglücklich durch den Raum laufen. Strahlt sie eben noch vor Glück, kann nur ein kleines Wort sie für die folgenden Tage verärgern.

Du musst eine Frau nicht immer verstehen. Das Wichtigste ist, dass du als Mann ohne dich zu beirren zu lassen, deinen eigenen Werten und Träumen folgst, alles andere erledigt sich schon von selbst.

Für diese Emotionalität lieben wir die Damen. Was wären Männer ohne die Frauen. Wir wären hart, rational und logisch und damit unglücklich. Frauen zu verstehen, bedeutet ihre Emotionen zu fühlen und ihnen Beständigkeit zu geben. Denn während der weibliche Hormonpegel schwankt, bleibt der der Männer fast beständig.

Wir Männer bleiben bei einer einmal getroffenen Entscheidung. Das macht uns männlich und attraktiv für die Frauen. Denn so geben wir ihnen in ihrer schwankenden Emotionalität die wichtige Sicherheit. Wenn eine Frau in deiner Gegenwart gerade emotional ist, sei beständig. Verliere dich nicht in dem Inhalt ihrer Worte, obwohl dieser Inhalt ist wichtig. Viel wichtiger ist jedoch, dass du ihr in ihrer Emotionalität Sicherheit gibst.

Wenn eine Frau also weint, versuche sie nicht mit guten Ratschlägen zu beruhigen. Sei für sie da, nehme sie in den Arm und gebe ihr Sicherheit.

Wenn eine Frau sich laut und hysterisch mit dir streitet, gehe nicht auf ihre Argumentation ein, sondern zeige ihr, dass dein Wort wichtig ist und ziehe klare Grenzen, vor allem wenn sie versucht, diese zu überschreiten.

Und wenn eine Frau aus tiefster Seele lacht und vor Freude tanzt, lass dich in ihre Weiblichkeit fallen und genieße ihre Emotionalität.

Frauen verstehen bedeutet es, sie zu führen

Nicht alle Männer sind zum Führen geboren. Und nicht alle Frauen mögen es, geführt zu werden. Manchmal ist in Männern die weibliche Seite stärker, genauso wie in manchen Frauen die männliche Seite stärker sein kann.

Die meisten Frauen wollen nicht darüber nachdenken, wie genau jetzt die Abendplanung aussieht, wie genau die nächsten Schritte für das gemeinsame Ziel beschaffen aussehen und auch nicht, welche unzähligen Eventualitäten auf sie zukommen können. Frauen wollen den Abend genießen, sie wollen schöne Geschichten hören, gemeinsame Ziele haben und vor allem die Gewissheit fühlen, dass du weißt, wo es langgeht.

Aber nicht nur bei der gemeinsamen Abendplanung, auch bei langfristigen Entscheidungen geben uns Frauen liebend gern die Führung. Gerade bei sich anbahnenden Beziehungsproblemen, wartet die Frau darauf, dass wir Männer den Mut zusammennehmen und das Problem ansprechen. Frauen sind meist harmoniebedürftiger als Männer. Aus diesem Grund sind die Männer es, die aussprechen, was Sache ist.

Entscheide mehr, was ihr zusammen macht. Kino, Spaziergang, Kochen, Essen gehen, Filmschauen, … Wenn ihr zusammen seid, dann übernehme die Führung und treffe die Entscheidungen.

Ziehe die Frau mit geschlossenen Fragen in deine Entscheidung mit ein. Begehe nicht den Fehler sie zu fragen, was sie heute Abend gerne machen will. Frage sie, ob sie den Abend zusammen mit Lisa, Max und Georg verbringen will oder ob ihr lieber zu zweit einen Film schauen wollt. Spreche Konflikte offen und direkt an. Das ist deine männliche Rolle.

Wenn du merkst, dass die Frau jetzt gerne die Führung übernehmen will, dann lasse dich fallen. Gebe dich ihr hin und lasse dich überraschen, was als nächstes geschieht.

Männliche Führung hat nichts mit Machogetue zu tun.

Frauen verstehen bedeutet, Frauen anzusprechen

Eine Frau, die von dir angesprochen werden will, äußert das auf drei möglichen Arten.

Sie geht selber mehr oder weniger direkt auf dich zu und verwickelt dich in ein Gespräch, was sehr selten passiert. Sie schaut dich lange und direkt an, nur um dann wieder ihrer momentanen Tätigkeit nachzugehen. Vielleicht schaut sie auch immer mal wieder kurz zu dir rüber, nur um dann wieder wegzuschauen, das kann schon häufiger passieren.

Oder sie verhält sich, als würde sie dich nicht sehen und macht nichts, was von außen auf ihren Wunsch, dass sie angesprochen werden will, hinweisen könnte. Im günstigsten Fall weißt du, dass diese Frau von dir angesprochen werden will, weil sie sich in deiner Nähe aufhält, dass ist normal der Fall.

Egal wie viele versteckte Signale eine Frau aussenden will, du kannst dir nie sicher sein. Vielleicht will sie von dir angesprochen werden und sendet deswegen gar keine Signale. Vielleicht will sie auch gar nicht wirklich angesprochen werden und sendet Signale aus, um zu sehen, wie beliebt sie ist.

Frauen zu verstehen, bedeutet nicht zu wissen, wann ein guter Zeitpunkt ist, sie anzusprechen. Frauen zu verstehen bedeutet, den Mut zusammen zu nehmen und sie zu begrüßen. Es ist deine Entscheidung, ob sie dein Werben annimmt oder nicht. Natürlich kann dein Angebot sehr gut formuliert werden. Aber du kannst nicht darüber entscheiden, ob es angenommen wird oder nicht.

 

Wenn du eine Frau interessant findest, sprich sie an. Der beste Anmachspruch ist immer noch “Hallo” zu sagen. Wenn du zu viel Angst hast, eine Frau anzusprechen, dann beschäftige dich mit dir selbst und stärke deine Männlichkeit. Denke dabei immer daran: Deine einzige Aufgabe ist es, Angebote zu unterbreiten. Über den Ausgang des Angebotes entscheidet die Frau.

Frauen verstehen bedeutet, Frauen zu verführen

Wenn du Frauen verführen willst, sind diese 3 Schritte entscheidend.

Du musst verstehen wie Frauen denken

Kenne die Weiblichkeit der Frauen. Akzeptiere, dass sie emotional, sprunghaft und oft einmal unentschieden sind. Sie sind dazu da, die Männer aus der kopflastigen Welt zu holen und mit dem Herz in Verbindung zu bringen. Wenn du Frauen verführen willst, solltest du wissen, dass sie auf deinen ersten Schritt warten. Egal ob beim Ansprechen, beim Küssen oder beim Fragen nach einem nächsten Date. Frauen sind dazu da die Angebote abzulehnen oder sie anzunehmen. Wenn du das in der Tiefe verstanden hast, hast du verstanden, was es bedeutet, Frauen zu verführen.

Du musst deine Männlichkeit leben

Ein heißer Flirt ist das Spiel zwischen weiblicher und männlicher Polarität. Wenn du dich mit echten Männerfreundschaften umgibst, dir deinem Mann sein bewusst bist und weißt, was du vom Leben willst, schürst du das Feuer deiner inneren Männlichkeit. Wenn dieses Feuer in dir lodert, musst du nichts Männliches machen, weil dein ganzes Seine Männlichkeit ausstrahlt. Und diese Männlichkeit wirkt wie ein Leuchtturm für weibliche Frauen.

Machen

Frauen verführen bedeutet Angebote anzusprechen. Wenn du „Hallo“ sagst, sprichst du das Angebot des ersten Kennenlernens aus. Wenn du sie nach ihrer Telefonnummer fragst, signalisierst du ein Angebot auf ein Wiedersehen. Und wenn du dich zum Kuss neigst, bietest du ihr die Intimität an. Auf all diese Angebote kann ein Ja, ein Nein oder ein Vielleicht erfolgen. Doch ein Angebot muss gemacht werden, sonst kann es nicht zu einer Verführung kommen.

Frauen verstehen bedeutet, sich in seiner Männlichkeit testen zu lassen

Für uns Männer ist es einfach. Wir sehen eine Frau und sie hat einen guten Vorbau, einen tollen Arsch, eine klasse Figur oder andere gute äußerliche Merkmale und schon finden wir sie attraktiv. Unserer biologischen Programmierung nach suchen wir Männer eine Frau, die unsere Nachkommen gebären kann.

Frauen suchen nach Männern, die diesen Nachwuchs nachhaltig beschützen können. Aus diesem Grund testen Frauen immer wieder die Männlichkeit. Ob beim Flirten, in der Beziehung und auch in einer langjährigen Ehe, eine Frau vergewissert sich immer wieder, ob sie einem echten Mann gegenübersteht oder doch nur einen groß gewordenen Jungen.

Frauen testen uns Männer. Davon kann man als Mann halten, was man will. Es ändert nichts an der Tatsache, dass Frauen uns testen. Egal wie schön oder hässlich, wie dumm oder intelligent oder wie bewusst oder unbewusst sie war. Frauen testen die Männlichkeit.

Wenn du dich jetzt fragst, welche Tests das genau sind und welches die besten Antworten auf diese Tests sind, stelle dir andere Fragen: Wer bist du als Mann? Was macht deine Männlichkeit aus? Wer sind deine besten Freunde? Was ist deine Mission in dieser Welt? Wann fühlst du dich männlich?

Wenn du dir diese Fragen beantworten kannst, bestehst du jeden Test einer Frau.

Frauen verstehen bedeutet, Frauen zu befriedigen

Frauen sind noch mehr als wir Männer Lustwesen. Sie sind viel mehr mit ihren Gefühlen und Emotionen verbunden und lieben es auch sehr diese emotionale Lust zu befriedigen. Wer jetzt aber gleich nur an Sex denkt, hat die die weibliche Lust nicht verstanden. Natürlich ist eine sexuelle Lustbefriedigung die Königsdisziplin. Doch die Lust und die Befriedigung haben viele Fassetten. Wann hast du die Liebste das letzte Mal ausgiebig bekocht oder ihr seid zusammen in einem schicken Restaurant gewesen? Wann hast du sie das letzte Mal zum Tanzen mitgenommen? Wann hast du ihr das letzte Mal ein Geschenk der Liebe gemacht? Und wann warst du beim Sex einfach für sie da, anstatt ihrem oder deinem Orgasmus entgegen zu fiebern?

Frauen verstehen bedeutet in diesem Fall einmal mehr zu verstehen, dass Frauen emotionale Wesen sind.

Wenn du Frauen wirklich befriedigen möchtest, dann mache das:

Mache dir klar, dass du keine Frau befriedigen kannst, die sich nicht befriedigen lassen will. Es ist nicht deine Aufgabe über ihre Blockaden hinweg die beste Lustbefriedigung zu schenken. Wieder einmal kannst du nur Angebote machen, die sie annehmen kann, oder eben auch nicht.

Finde heraus, was die Frau mag und schenke ihr genau das. Damit machst du ihr nicht nur ein tolles Geschenk, sondern beglückst sie gleichzeitig mit wirklicher Aufmerksamkeit. Dabei stehen manche Frauen auf teurere Geschenke und wieder andere auf kreative Geschenke. Für einige Frauen ist Zeit der Faktor für andere aber die Intensität. Finde heraus (im Bett aber auch außerhalb) auf was deine Frau steht und mache ihr dieses Geschenk. Begehe dabei nicht den Fehler sie zu fragen, was ihr denn gefallen würde. Die wenigsten Frauen können dir meiner Meinung nach darauf eine richtige Antwort geben. Probiere dich aus und schaue auf die Reaktion der Frau.

Gerade im Bett gibt es viele Variationen und Spielarten. Ob Lecken, Fingern, SM, Dirty Talk, Massagen oder Tantra, es gibt mehr Spielvarianten als Möglichkeiten diese auszuprobieren. Achte beim Ausprobieren immer auf eine gesunde Mischung zwischen einer Routine und einem Abenteuer.

Frauen verstehen bedeutet sie zu lieben

Egal, wie sehr du dich bemühst und egal wie viele Blogartikel und Bücher du liest, Frauen verstehen bleibt für uns Männer ein Ziel. Gerade wenn wir glauben, wir hätten es geschafft, überraschen uns die Frauen mit unerwartetem Verhalten.

Wenn du Frauen verstehen willst, musst du das Nicht-Verstehen lieben. Du musst die Frauen lieben, und zwar so, wie sie sind. Mal irrational, dann wieder bedacht und weise. Mal spontan, dann vorsichtig. Mal stark, dann wieder schwach und ängstlich. Das sind Frauen. Sie in ihrer Polarität zu lieben, macht uns Männer zu Männern. Aus diesem Grund ist gerade der nächste Punkt für das Verstehen von Frauen der wichtigste!

Frauen verstehen bedeutet es, ein Mann zu sein

Eigentlich geht es gar nicht darum eine Frau zu verstehen. Wenn du wirklich wissen willst, was es mit den Frauen auf sich hat, lohnt es sich, seine eigene männliche Polarität auszuleben. Wenn du weißt, was das Mann sein für dich in deiner männlichen Identität bedeutet, nimmst du Frauen als den natürlichen Gegenpol zu deiner eigenen Geschlechtlichkeit wahr.

In diesem Zustand musst du Frauen nicht mehr verstehen. Du musst nur selbst Manns genug sein, deine eigene Männlichkeit zu leben. Aus diesem Leben heraus wächst dann das Verständnis und die Liebe für den weiblichen Gegenpol.

Frau und Mann bilden eine Dualität, also eine grundlegende, psychologische Einheit. Denn alles Existierende hat auch ein Gegenteil. Diese Gegensätze beeinflussen das tägliche Leben in einem hohen Maße: Schlaf und Wachheit, Ruhe und Bewegung, Ich und Andere, Innen und Außen. Unsere gesamte Realität spielt sich zwischen den Extremen ab. Bewegen wir uns harmonisch zwischen ihnen und sind die Dualitäten des Lebens im Gleichgewicht, so fühlen wir uns ausgeglichen und glücklich – das Leben läuft gut. Ist diese Harmonie nicht vorhanden, entstehen Probleme, die uns das Leben schwer machen können. 

In einer Beziehung sollten die Gegensätze demnach in Gleichklang miteinander sein und sich ergänzen, damit diese für beide Beteiligten ein gutes Gefühl erzeugt. Die Identifikation mit einer Seite dieser Dualität und das Ausblenden oder Abwerten der anderen Seite führt dann zu Disharmonie und Beziehungsproblemen. Um das zu vermeiden, müssen beide Partner erkennen, dass die Herangehens- und Verhaltensweisen des Partners berechtigt sind und vorhanden sein können.

Auf der Identitätsebene „Sein – Machen“ bedeutet dies, dass beide Seiten lernen, auf der anderen Seite zu kommunizieren. Das funktioniert am besten, wenn beide Partner sich ehrlich dafür interessieren, was der andere tut und was ihn beschäftigt. Beide Partner wechseln also die Kommunikationsebene. Auf der Ebene „Andere – Ich“ dreht sich alles um das Geben und das Nehmen. Eine Harmonisierung in diesem Bereich kann stattfinden, sobald beide Seiten sich ein wenig von der anderen Seite anschauen, also der Mann lernt zu geben und die Frau lernt, zu nehmen. Hier werden die Geschlechterrollen also kurz gewechselt.

Wenn du Frauen verstehen willst, sollten du außerdem noch diese 33 Dinge unbedingt wissen

Marius Heischner

Marius Heischner

Testredakteur