Die wahre Liebe

Die wahre Liebe

Die wahre Liebe in Hollywood oder in schnulzigen Romanen wird sie uns vorgelebt: Die große, wahre Liebe, die alle noch so dramatischen Kapitel des Lebens übersteht und zwei Menschen im Happy End zusammenbringt. Und diese Frauen und Männer sind sich auch immer ganz sicher, dass es die große Liebe ist. Aber woher wissen die eigentlich, dass es sich bei ihren Gefühlen um echte Liebe handelt und dass sie in ihren Partner oder ihre Partnerin nicht nur verknallt sind oder sie im schlimmsten Fall einfach nur mögen? Es sind nämlich die unbewussten Handlungen, die verraten, ob die Zeichen in der Partnerschaft auf Liebe stehen.

Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.

Der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupery beschreibt mit seinen Worten den Unterschied zwischen Mögen und Lieben. 

Unbewusste Handlungen offenbaren unsere Gefühle

Dieses Einander-Anschauen prägt die erste Phase einer Beziehung. Wir sehen den neuen Partner mit all seinen Ecken und Kanten durch die rosarote Brille, die diese Ecken und Kanten wieder ordentlich vermindert. Erst wenn wir nach dem Gefühlsrausch der Verliebtheit unseren Partner immer noch gerne anblicken, können wir anfangen, mit ihm in die gleiche Richtung zu schauen. Aus mögen kann mit ein wenig Vertrauen mit der Zeit das Gefühl Liebe werden.

Freundschaft zwischen Männer und Frauen – kann das in echt funktionieren, ohne dass man sich früher oder später verliebt?

Leider funktioniert unser Leben in den seltensten Fällen wie ein Hollywood-Filmdrehbuch. Wir müssen in einer Partnerschaft selbst herausfinden, ob es sich bei den Gefühlen um wahre Liebe handelt und wir Gefühle und Zeit in diese Beziehung investieren wollen. Ein knackiger Hintern allein ist natürlich nicht das Maß der Dinge. Also fragt man sich: Ist er vielleicht der Eine, oder doch nur einer von vielen?

15 Zeichen für wahre Liebe

Natürlich handelt es sich hier um keinen „Leitfaden“ – das Schöne an der Liebe ist ja, dass sie sich nicht klar definieren lässt. Einige Anzeichen deuten aber dennoch darauf hin, dass das Kribbeln in Ihrem Bauch tatsächlich Liebe ist.

1. Er geht dir nicht aus dem Kopf

Ob morgens nach dem Aufstehen, beim Kaffee bestellen, beim Hundefutter kaufen – dieser Kerl bleibt zu den unmöglichsten Zeiten in deinen Gedanken.

2. Unzählige gemeinsame (glückliche) Fotos auf dem Smartphone

Schnappschüsse vom gemeinsamen Wandern, stolze Fotos auf Familienfeiern – stets mit einem Lächeln auf den Lippen – ziehen sich durch deine ganzen Fotoalben.

3. Ihr versteht euch quasi ohne Worte

Du weißt ganz genau, was es bedeutet, wenn er dieses oder jenes EmSmilyoji versendet, wenn sich seine Stirn kräuselt oder er anfängt, wild mit den Händen zu fuchteln.

4. Ihr vertraut euch uneingeschränkt

Er hat sich zur Männerrunde verabschiedet und meldet sich seit Stunden nicht? Wenn bei dir nicht sofort die Alarmglocken schrillen und du ihn gedanklich in den Armen einer Schönheit liegen siehst, ist alles in Ordnung, denn ihr beide vertraut euch.

5. Geschenke kaufen ist für dich kein unlösbares Problem

… ganz einfach, weil du weißt, dass es hier um die Geste geht. Außerdem weißt du ganz genau, womit Sie deinem Liebsten eine Freude bereiten kannst.

6. Du verliebst dich immer wieder neu

Manchmal, beispielsweise, wenn du deinen Liebsten in seinem Kuschelpullover siehst, könntest du ihn aufessen. Liebe vergeht mit der Zeit? Woher der Spruch kommt, ist dir womöglich fremd dann.

7. „Was magst du auf deinen Burger?“

Diese Frage erübrigt sich – er weiß nicht nur ganz konkret, dass du keine Tomaten/Gurken/Mayonnaise willst, sondern auch, ob du Milch und/oder Zucker in deinem Kaffee magst.

8. Lieblingsserien

Gemeinsame Netflix-Abende sind deine Leidenschaft- dabei wisst ihr beide ganz genau, für welche Serie der Gegenüber sich interessiert. Und bist gerne auch mal bereit, dem Partner den Vortritt zu überlassen.

9. Ihr springt füreinander ein

In der Clique kommt ein Gesprächsthema auf, bei dem du ungewollt im Mittelpunkt stehst. Nach einem vielsagenden Blick lenkt dein Partner das Gespräch in eine andere Richtung – weil ihr euch auch ohne Worte verstehen.

10. Du kannst auch ohne Worte „Ich liebe dich“ sagen

Jede Beziehung spricht eine andere Sprache – „Ich liebe dich“ muss nicht immer in Worte formuliert sein. Bei dem einen Pärchen ist es ein leichter Händedruck, ein anderes Paar tippt sich dreimal auf die Schulter und weiß ganz genau, was der Partner sagen möchte.

11. Ihr denkt gerne an die gemeinsame Zukunft

Der Blick in die Zukunft mag manchen Angst bereiten, du siehst das Thema aber völlig gelassen und genießt es sogar, langfristig zu planen. Gemeinsamen Reise-, Umzugs- oder anderen Plänen siehst du mit voller Freude entgegen.

12. Ihr sagt euch, wenn es euch schlecht geht

Geheimniskrämerei ist für dich ein Fremdwort. Du weißt, dass du dich jederzeit an den Partner wenden kannst, wenn dir etwas auf der Seele brennt – und umgekehrt. 

13. Nicht immer einer Meinung

Streiten, zweifeln, genervt sein – all das ist ganz normal in einer Beziehung. Wichtig ist, dass du im Falle eines Streits nicht gleich die Krise bekommst. Meinungsverschiedenheiten sind ein Bestandteil jeder Partnerschaft und zeigen, dass ihr beide einen eigenen Kopf habt, die Standpunkte vertreten und offen für Diskussionen seid.

14. Du weißt, wie wichtig Freundschaft ist

Eigentlich warst du für heute verabredet, aber sein Kumpel/deine beste Freundin braucht ihn/dich heute dringend? Sowohl du als auch er akzeptieren das ganz von selbst. Genauso wichtig wie der Partner sind freundschaftliche Beziehungen. 

15. Ihr beide könnt einander zum Lachen bringen

Jederzeit. Ihr wisst, wie ihr euch nach einem langen, anstrengenden Tag aufmuntern könnt. Er weiß, wie er dich zum Lachen bringt, wenn dir nach Weinen zumute ist. Das ist Liebe.

Hier findest du fünf Beispiele, die den Unterschied zwischen Mögen und wahrer Liebe verdeutlichen

Umfeld

Mögen: Du stellst ihn deinen Freunden vor, weil er ein klasse Accessoire für Feiern ist.

Lieben: Du stellst ihn deiner Familie vor, weil dein Opa ihn bestimmt mögen wird.

Zukunftspläne

Mögen: Du planst mit ihm das nächste Wochenende, weil du mit seinem Auto gut und bequem zum Festival kommst.

Lieben: Du hättest ihn auch noch gerne an deinem Geburtstag in zwei Jahren an deiner Seite, weil er dich einfach glücklich macht.

Außenwirkung

Mögen: Du machst dir Gedanken darüber, ob er wohl dem Anlass entsprechend angezogen bei der Party deiner besten Freundin erscheint.

Lieben: Du machst dir keine Gedanken darüber, was er wohl anziehen wird, denn du liebst ihn auch in seinen ausgelatschten Turnschuhen.

Konversation

Mögen: Du könntest ohne Punkt und Komma miteinander quatschen.

Lieben: Du kannst genauso gut zusammen schweigen.

Charakter

Mögen: Du schätzt seine guten Charaktereigenschaften.

Lieben: Du akzeptierst seine schlechten Charaktereigenschaften. Und weißt, dass er das umgekehrt auch tut.

Echte Liebe?

Seit vielen Jahrzehnten erscheint uns die wahre Liebe wie ein heiliger Gral. Wer sie gefunden hat, kann sich glücklich schätzen. Doch woher weiß man, dass es die echte Liebe ist?

In Frauenmagazinen heißt es seit Jahrzehnten: Er liebt dich, wenn er aufmerksam ist, dir zu Weihnachten genau das schenkt, was du im Sommer mal nebenbei in einem Satz erwähnt hast. Ebenfalls gern herangezogen wird das Beispiel: Wenn er dich liebt, wird er bei einem gemeinsamen Kinoabend mit dir eine Romanze anschauen anstatt eines Actionfilmes. Aber sollen das wirkliche Anzeichen von Liebe sein? Oder entsprechen diese Beispiele nicht eher Klischees von Liebe und Romantik, welche uns in den Medien vorgespielt werden?

Interesse für den anderen im Gegensatz zur Selbstaufgabe

Mal ehrlich, würde man von uns Frauen verlangen, dass wir bei einem gemeinsamen Kinoabend ihm zuliebe einen Actionfilm anstatt einer Romantikkomödie sehen sollen, würden viele von uns keine Lust haben. Von Selbstaufgabe wäre die Rede. Abhängigkeit. Wie viele von uns würden mitleidig lächeln, brächte sie ihm eine Flasche Bier für einen gemeinsamen Videoabend mit, nur weil er es gern mag. Wenn er mit ihr ins Museum geht, ist das für viele von uns ein Anzeichen von Liebe. Aber was ist damit, wenn sie ihn auf einem Paintball-Treffen mit seinen Jungs begleitet?

Oft ist es nur eine Frage der Perspektive, die uns dabei helfen kann, Klischees zu hinterfragen – um sich darüber Gedanken zu machen, was wahre Liebe tatsächlich sein könnte und anhand welcher Punkte man sie womöglich erkennt.

Woran erkennt man sie nun, die wahre Liebe?

Ziehen wir einmal Wissenschaft und Forschung dazu heran. Nach Sichtung der Studienlage ergeben sich einige tollte einfache Aspekte von Liebe, die – auf den Einzelfall betrachtet – nicht unbedingt auftreten müssen und sicherlich nicht ermüdend sind.

Narzissmus/Selbstbezogenheit geht konträr zu Liebe

Obwohl sie natürlich nicht bei einem Paintball-Spiel dabei sein muss, wenn es so ganz und gar nicht ihrer Lust entspricht, und er sich auch nicht genötigt fühlen sollte, ins Museum zu gehen, wo er dann nur Gähnen unterdrücken muss (wie man sieht, funktioniert das Spielen mit Klischees hie), kann als ein Grundpfeiler der Fähigkeit zu lieben Empathie sein. Geht die Konzentration auf sich selbst so weit, dass ein Einlassen auf den anderen nicht möglich ist, wird es schwer zu Liebe kommen können.

Narzissmus und Selbstbezogenheit gehen demnach gegensätzlich zur Liebe. Studien zeigen, dass Verliebtheit eher mit Belohnungszentren in dem Gehirn assoziiert ist, Liebe dagegen mit Empathie und Fürsorge. Der Teufel steckt hier im Detail. Überspitzt gesagt, konzentriert sich Verliebtheit mehr auf einen selbst, wahre Liebe dagegen eher auf den anderen. Verliebte mögen die Gefühle, die der andere in einem auslöst. Sie spüren die Aufregung. Die Aufmerksamkeit, die der andere einem entgegenbringt, aber auch die Art, wie der andere einen sieht.

Bei wirklicher Empathie und Fürsorge geht es eher darum, sich selbst zurückzunehmen. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten für den anderen einzusetzen, damit es ihm – etwa nach einem schlechten Alltag – wieder gut geht. Der Grad ist ein schmaler, da ja auch das Gefühl, jemandem helfen zu können, positive eigene Gefühle herbeibringt. Liebe ist also mit vielen Facetten geboren, die nicht immer unbedingt voneinander abgrenzbar sind.

Beinahe klassisch erscheinen uns unter diesem Punkt Aspekte wie Zuhören, lange Gespräche führen, verzeihen können, weil man den anderen und seinen Standpunkt verstehen kann.

Menschliche Gehirne sehnen sich nach Verbundenheit

Seit Jahrtausenden ist es für das Überleben der Menschen wichtig, im Verbund mit anderen zu interagieren. Wer allein war, der hatte schlechte Chancen, den nächsten Winter überleben zu können. Auch wenn sich in der heutigen Gesellschaft diese Überlebenschancen verbessert haben, menschliche Gehirne sehnen sich immer noch nach Verbundenheit.

Aus der Forschung weiß man, dass Menschen, die sich in bestimmten Situationen miteinander verbunden fühlen, einander Mimiken und Gestiken spiegeln, bis hin zu einzelnen physiologischen Faktoren, die sich angleichen.

Oxytocin, auch „cuddle hormone“ beziehungsweise „Kuschelhormon“ genannt, wird ausgeschüttet, wenn wir Küsse und Umarmungen erhalten. Dadurch fühlen wir uns mit dem anderen mehr verbunden.

Bedeutet Liebe auch gleich Sex?

Umarmungen und Küsse schaffen Verbundenheit

Die Forschungslage zeigt, dass die Häufigkeit für Sex in Beziehungen mit der Intensität der Liebe miteinander einher gehen kann. Allerdings fanden sich bei etwa 25 % der Probanden einer Studie, dass diese nach eigenen Angaben ihren Partner zwar sehr lieben, obwohl beide im Monat zuvor keinen Sex gehabt hatten. Wie bei so vielem scheint dies vor allem Individuum- und situationsabhängig zu sein und nicht zwingend miteinander in Beziehung zu stehen.

So einfach wie es ist: Liebe bedeutet Arbeit

Während Verliebtheit beinahe von selbst kommt, bedeutet wahre Liebe immer auch ein Stück Arbeit: an sich selbst, an dem anderen, und auch an der Beziehung.

Man teilt den Alltag miteinander und viele Probleme, die es zu bewältigen gilt. Das schafft Konfliktgründe, schweißt aber auch zusammen. Selbstreflexion als normale Voraussetzung für wahre Liebe.

Der andere „erstrahlt“ in positivem Licht

Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die einander erfolgreich lieben, in positivem Sinne aneinander denken, wenn sie sich an verschiedenen Orten aufhalten. Selbstredend bezieht sich das nicht zwingend auf die erste Wut nach einem Streit. Vielmehr ist gemeint, dass man im Allgemeinen auf die positiven Eigenschaften des anderen konzentriert ist. Natürlich kennt man auch seine Schwächen, aber diese stehen erst in zweiter Position.

Hier schleicht sich eine kleine selbsterfüllende Prophezeiung ein: Genauso wie Menschen sich glücklicher fühlen, wenn sie anfangen zu lächeln, genauso erstrahlt der Partner in positivem Licht, je positiver die Gedanken sind, die auf ihn Bezug nehmen. Dieser kleine Trick der Natur ist nicht weiter verwerflich und steht der wahren Liebe sicher nicht im Wege. Aber Achtung: Sich einen ganz und gar nicht passenden Partner schön zu reden/denken, dürfte schwer werden, da dann der Unmut Überhand gewinnt.

Wer sich attraktiv findet, der wächst zusammen

Aus Studien weiß man, dass Menschen, die den anderen attraktiv finden, stärker emotional zusammenwachsen können. Demnach kann physische Anziehung eine Art „Make-up“ für einige Probleme in der Beziehung sein. Selbst wenn es bei Themen wie Geld oder ähnlichem zu Beziehungsstress kommen kann, berichten Paare durchaus von intensiver Liebe zueinander, solange sie sich physisch attraktiv finden. Auch hier gilt wohl: Das Maß ist entscheidend. Selbst der schönste Partner kann verblassen, wenn mit ihm kein Auskommen ist.

Ähnlich wie bei Empathie und Co. gilt auch die Selbstzufriedenheit als ein Eckpfeiler für wahre Liebe. Zwar kann eine Beziehung die eigene Zufriedenheit erhöhen, aber die Rolle der eigenen Zufriedenheit sollte dabei nicht unterschätzt werden. Kurz formuliert: Man muss mit sich im Reinen sein, um sich auf den anderen einlassen zu können. Nur so ist es auch möglich, sich von dem anderen akzeptiert zu fühlen. Eine Grundvoraussetzung für Glück in der Partnerschaft.

Die Studienlage unterstreicht vor allem für die Gruppe der Frauen, dass die eigene Zufriedenheit mit dem Empfinden von Liebe in der Partnerschaft einher geht.

Gemeinsame Erfahrungen stützen die Liebe

Gemeinsame Erlebnisse (ohne totale Selbstaufgabe) schaffen eine Verbundenheit. Ob es sich dabei um das gemeinsame Erlernen neuer Fähigkeiten handelt (Tanzen, Sprache etc.) oder darum die eigenen Erfahrungen zu erweitern, indem man zum Beispiel eine Städtereise unternimmt, ist zweitrangig. Es sollte für beide Partner von Bedeutung sein. Lässt man einmal die Klischees außen vor (wie Tanzkurs oder Städtereise), kommt man auch auf wunderbare Dinge im Alltag, die man miteinander teilen kann: Kochen, Gespräche etc. reichen schon aus, um Verbundenheit in der Partnerschaft zu schaffen.

Life is a Journey – und die Beziehung auch.

Die eigene persönliche Entwicklung im Auge zu behalten, genauso wie die des Partners und auch die Entwicklung als Paar kann von großem Vorteil für eine Partnerschaft sein. Einander zu stützen und zu fördern, um als Gemeinschaft stärker zu werden, kann ein tolles Ziel für Leben und Liebe sein.

Paare, welche die Beziehung als lebenslange Reise betrachten, bei der man sich immer wieder weiterentwickelt, haben gute Chancen auf wahre Liebe und langfristiges Beisammensein.

Viele Menschen verwechseln die Liebe mit Dingen wie Eifersucht oder Besitzergreifen.

1. Liebe bedeutet, von seinen Erwartungen loszulassen.

Sicher, wir alle wollen, dass sich die Menschen so verhalten, wie wir es möchten. Wie wollen, dass sie liebevoller sind, kontaktfreudiger, klüger vielleicht. Oder ehrgeiziger.

All das sind Erwartungen. Erwartungen sind nur die Anforderungen für die eigene “Akzeptabilität”, jemanden zu lieben. Die wahre Liebe jedoch hat keine Erwartungen. Sie liebt einfach „so wie es ist.”

2. Liebe verzichtet auf die Opferrolle und vermeidet es, andere zu beschuldigen.

Die Liebe glaubt nicht, dass andere es auf sie abgesehen haben. Sie glaubt auch nicht, dass andere im Unrecht sind.

Die Liebe kooperiert. Sie übernimmt Verantwortung und sie verzeiht und akzeptiert das Handeln anderer Menschen, ohne zu urteilen. Sie nimmt die Dinge nicht persönlich.

3. Liebe heißt, loslassen zu können.

Liebe ist auf keinen Fall mit Besitz gleichzusetzen. Wie es so schön heißt: “Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer. Wenn nicht, war es niemals deins.”

Das ist wahr. Liebe gibt Menschen ihre Freiheit. Sie hält sie nicht krampfhaft fest und zerdrückt ihre Flügel nur damit sie bei sich zu bleiben. Wahre Liebe will nicht besitzen. Sie lässt die geliebte Person frei, wenn sie das will. 

4. Liebe verlangt nicht, eine Beziehung fortzusetzen.

Man kann jemanden sehr lieben und mit dieser Person trotzdem nicht passend sein. Oder man kommt mit ihr und ihrer Missachtung der eigenen Gefühle nicht ins Reine.

Man kann diesen Menschen dennoch lieben, aber das heißt nicht, dass man bei ihm bleiben soll. Liebe bedeutet nicht, dass man für alle Zeit bleiben muss. Man kann eine Beziehung ende, aber die andere Person immer noch lieben.

5. In der Liebe gibt es keinen Platz für Eifersucht.

Wie auch Besitz, ist Eifersucht nicht mit Liebe gleichzusetzen. Wir sind der Meinung, dass das Fehlen von Eifersucht ein Anzeichen fehlender Liebe ist. Aber die wahre Liebe hat Vertrauen in die Qualität der Beziehung.

Sie weiß, dass der Partner glücklich und zufrieden damit ist, zur geliebten Person – und nur zu ihr – zurückzukommen.

6. Liebe ist die Abwesenheit von Angst.

Man kann sich einigen Emotionen als ein Kontinuum vorstellen. An einem Ende steht die Liebe. Dann kommt die Wertschätzung.

Danach kommen Freude, Glück, Zufriedenheit und Glück. Am anderen Ende dieses Kontinuums steht die Angst. Andere Gefühle, die auf Angst basieren, sind Hass, Unsicherheit, Eifersucht oder Gier.

7. Liebe ist nicht Brauchen und Wollen.

Eines der Dinge, die wir unseren Kindern beizubringen versuchen, ist, dass es einen klaren Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Bedürfnis gibt. Das Gefühl, jemanden zu brauchen, basiert auf Angst.

Man hat Angst, ohne die andere Person nicht leben zu können, also braucht man sie. Und denke daran: Angst ist das Gegenteil von Liebe.

Sich zu wünschen, jemanden in seinem Leben zu haben, gewährt der anderen Person die Freiheit, zu gehen, zeigt ihr aber gleichzeitig, dass man sie liebt.

8. Liebe heißt handeln, nicht nur fühlen.

Menschen neigen dazu, eine Sucht nach intensiven Gefühlen zu entwickeln – vor allem, wenn sie sich gut anfühlen. Wenn wir also verliebt sind, möchten wir uns immer so fühlen. Aber weißt du was?

Dieses Gefühl, auf Wolke sieben zu schweben, verschwindet nach der Zeit. Das heißt nicht, dass man die andere Person nicht mehr liebt, es heißt nur, dass die Liebe nicht mehr frisch ist.

Das ist der Punkt, an dem man anfangen muss, zu handeln. Zeige der anderen Person, dass du sie liebst. Gehe nicht nur davon aus, dass sie es weiß.

9. Liebe ist bedingungslos.

Das Wort “bedingungslos” bedeutet, dass weder Erwartungen noch Einschränkungen da sind. Bedingungslos zu lieben ist eine schwierige Angelegenheit und die meisten Menschen sind nicht sehr gut darin.

Aber wahre Liebe liebt wirklich, ohne die andere Person ändern zu wollen.

10. Liebe bedeutet, die Bedürfnisse anderer Menschen mit den eigenen gleichzusetzen – oder sie sogar voranzustellen.

Während Menschen aus einem angeborenen Überlebensinstinkt heraus sehr egoistisch sein können, ist dies in Beziehungen keine sehr hilfreiche Eigenschaft. Wenn man die Bedürfnisse anderer nicht wenigstens mit seinen eigenen gleichsetzt, wird einem das auf lange Sicht übelgenommen werden.

Wahre Liebe nimmt das Glück anderer Personen auf aufrichtige und wahre Weise ernst und bemüht sich immer, anderen Menschen das Gefühl der Wertschätzung zu übermitteln.

11. Liebe ist das Gefühl mit den höchsten Vibrationen.

Die Wissenschaft hat erwiesen, dass Gefühle wie Liebe und Angst sehr verschiedene Schwingungen haben. Tatsächlich kann man diese sogar messen.

Liebe schwingt sehr schnell, während Gefühle, die auf Angst basieren (also Eifersucht, Besitzergreifen, Hass, Gier, usw.) sehr langsame Vibrationen haben. Wenn man also vollkommen und bedingungslos liebt, kennt dieses Gefühl keine Angst. Die Vibrationen der Liebe bewirken, dass man sich immer gut fühlt.

12. Liebe erfordert Aufmerksamkeit.

Liebe ignoriert nicht. Sie wendet sich nicht ab. Sie will anwesend sein und sehnt sich nach Zweisamkeit. Wenn Menschen verliebt sind und sich in einer Beziehung befinden, denken Sie manchmal, sie müssten sich nicht mehr bemühen.

Aber wahre Liebe schenkt der anderen Person gerne Aufmerksamkeit. Es fühlt sich gut an, und für die Liebe ist das alles andere als Arbeit.

13. Liebe versteht und akzeptiert, dass es Unterschiede gibt.

Seien wir ehrlich: Wir sind alle anders. Selbst zweieiige Zwillinge sind nicht immer gleich. Sie haben unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten über die Welt.

Für die wahre Liebe sind andere Menschen nicht “falsch”, nur weil sie anders sind. Wenn man jemanden wirklich liebt, akzeptiert man die Unterschiede.

14. Liebe kann auf verschiedene Art und Weise ausgedrückt und entgegengenommen werden.

Es gibt verschiedene Dinge und Gesten, die einem das Gefühl vermitteln, geliebt zu werden.

Es ist wichtig, die Liebessprache anderer Menschen zu lernen, damit man einander auf eine Art und Weise verstehen und Liebe schenken kann, die auch der andere verstehen kann.

15. Liebe bewirkt, dass man sich besser fühlt und nicht schlechter.

Viele Menschen verwechseln Liebe damit, in einer Beziehung zu sein. Nur weil man in einer festen Beziehung ist, bedeutet das nicht, dass es sich um echte Liebe handelt.

Kommt es zu Eifersucht, Besitzergreifung, ständigen Streitereien oder Misshandlungen (verbal, emotional oder körperlich), kann von wahrer Liebe nicht die Rede sein. Das sind Gefühle und Handlungen, die auf Angst basieren.

16. Liebe ist einfühlsam.

Mitgefühl ist die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinversetzen zu können und aktuelle Probleme aus ihrer Perspektive zu sehen. Liebe besitzt tiefgründiges Mitgefühl. Dein Schmerz ist mein Schmerz.

Menschen, die einander echt lieben, haben nicht die Absicht, sich zu verletzen. Sie wollen, dass es dem anderen gut geht. Sie kümmern sich um die Gefühle und tun alles, damit sich die andere Person geschätzt fühlt.

Vergesse nicht, Liebe bedeutet Glück, Wertschätzung und Wohlbefinden. Alles andere ist keine Liebe. Wenn wir einander so lieben würden, wie uns selbst, wäre die Welt ein besserer Ort!

Wie fühlt es sich an zu lieben?

Stattdessen stehen wir selbst in den glücklichsten Momenten unserer Beziehung immer wieder vor der alles entscheidenden Frage: Ist das wirklich Liebe? Doch weder wache Nächte noch stundenlange Gespräche mit Freundinnen verhelfen zu einer Antwort.

All diese Erwartungen und Ansprüche sind Illusionen – so schwarz-weiß wie die Spielfilme aus den alten Jahrzehnten. Solange wir Liebe daran messen, werden wir niemals erfahren, ob es wirklich dieses Gefühl ist, das uns mit dem Mann an unserer Seite verbindet. Der Unsicherheit können wir nur aus dem Weg gehen, wenn wir die fünf Merkmale kennen, die im wahren Leben im Drehbuch der Liebe stehen müssten:

Unabhängigkeit

So schön es ist, jemanden zu haben, bei dem wir uns geborgen fühlen und in dessen Armen wir an schlechten Tagen Trost finden können: Der Gedanke, diesen Menschen und all das, was er uns gibt, nicht unbedingt zu brauchen, gehört – so komisch es klingen mag – unbedingt zum schönsten Gefühl der Welt. Liebe ist keine Beatmungsmaschine. Eigentlich sind Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit wie für die meisten Beziehungsexperten zwei der wichtigsten Merkmale einer gut funktionierenden Partnerschaft.

Eigenverantwortlichkeit bedeutet vor allem, sich als unabhängige Person zu erkennen, die den anderen nicht als unbedingten Gehilfen für die Glückserfüllung und Sinnstiftung braucht, sondern mit diesem Menschen aus vielen Gründen zusammen sein will.

Wer sich dagegen wie eine unvollkommene Hälfte durchs Leben bewegt, die ständig auf der Suche nach dem Teil ist, der sie ergänzt und vervollständigt, sehnt sich nicht wirklich nach wahrer Liebe. Vielmehr sehnt er sich nach Perfektion, die er für das Zeichen einer glücklichen Beziehung hält.

Von Liebe kann nicht die Rede sein, wenn es nur darum geht, einen Partner zu finden, mit dem man noch mehr Spaß haben kann, der noch mehr Verständnis aufbringt, der ein noch besserer Liebhaber ist. Bei dem Menschen, der uns wirklich liebt, werden wir all das vielleicht nicht finden können, aber wir erkennen ihn daran, dass er uns die Unabhängigkeit und damit den Freiraum lässt, den wir als erwachsener Mensch brauchen.

Liebe handelt selbstlos. So haben wir es von klein auf gelernt. Im Mittelpunkt soll nicht das eigene Ich stehen, sondern das Du. Tatsächlich ist Liebe unmöglich ohne einen Menschen, dem wir sie entgegenbringen können. Umgekehrt braucht diese Person aber genauso ein Gegenüber, das einen glücklich machen kann. Liebe zu geben, bedeutet deshalb also immer, sie auch zu bekommen.

Ein gewisses Maß an Egoismus, das auch beim offenen Ausdruck eigener Wünsche deutlich wird, ist also kein Grund zur Sorge, sondern Zeichen einer gesunden Beziehung.  Wirkliche Liebe bedeutet, sich zu zeigen. Und das erfordert Mut, weil die Bedürfnisse von zwei Menschen sich selten gleichen, und weil es so zum Konflikt kommen kann.

Doch sollten diese Bedürfnisse lieber mit Hilfe eines Streits sichtbar bleiben, als hinter dem Wunsch zu verstecken, es dem anderen recht zu machen. Denn ein gelegentliches Streiten macht eine Beziehung stabiler, als wenn jede Differenz weggekehrt würde.

Interesse

Kaum jemand scheint uns so gut zu kennen wie der Mensch an unserer Seite, mit dem wir Momente des Glücks genauso teilen wie Zeiten der Trauer. Dieses „Ich kenne dich“ schenkt uns ein Gefühl kostbarer Vertrautheit, es macht uns heimisch beim anderen. Aber es birgt zugleich die Gefahr, sich irgendwann an die geliebte Person zu gewöhnen, weil man glaubt, sie so gut zu kennen.

Altbekannte Sachen sind keine Orte für große Liebesgeschichten. Und doch gibt es Paare, bei denen das Interesse am anderen selbst über Jahrzehnte erhalten bleibt. Weder glückliche Zufälle noch Wunder spielen dabei eine Rolle. Vielmehr lassen sich diese Liebenden auf das Risiko ein, einander immer wieder neu zu entdecken – selbst, wenn es bedeutet, an der Sicherheit zu wackeln, in der wir es uns in unserer Beziehung so gern gemütlich machen.

Natürlich wäre es blöd zu fragen „Wer bist du eigentlich“, wenn man zum hundertsten Mal nebeneinander aufgewacht ist. Doch das wäre ohnehin nicht der Weg, den die Liebe wählt. Die Zauberfrage lautet: „Wer bist du noch?“

Verlangen

Das veränderte Erleben von Sexualität sollte einen aber nicht an der tiefen Verbundenheit zum anderen zweifeln lassen. Liebe ist eine Tätigkeit, und daraus folgt, dass wir an einer liebevollen Partnerschaft arbeiten sollten und das auch im Bett.

Nicht von nirgendwo existiert für Sex die Bezeichnung „Liebe machen“. Sie verdeutlicht, dass wir aktiv werden und die Zeit dafür vielleicht sogar bewusst einplanen müssen. Es klingt komisch, aber erfüllte Sexualität in langen Beziehungen läuft oftmals nach einem Plan.

Entscheidend ist nämlich nicht die Frage, ob Sex immer morgens, abends oder nur am Wochenende stattfindet, sondern die Tatsache, dass er seinen Platz in der Beziehung bekommt. Lust und Begierde allein können das auf Dauer nicht gewährleisten. Dafür sind sie vergänglich. Liebe dagegen lässt auch nach Jahren nicht vom Körper des anderen ab. Sie verlangt immer wieder danach, ihm so nah wie möglich zu sein. Wie, wann und wo, ist ihr letzten Endes egal.

Das ganze Leben ist ein Spiel, in dem wir immer wieder in andere Rollen schlüpfen. Wieso sollte es in einer Liebesbeziehung anders sein? Es ist normal, von Zeit zu Zeit einen bestimmten Teil für den Liebsten einzunehmen. Mal geben wir uns fast schon mütterlich oder suchen kindlich nach Schutz, mal ersetzen wir die gesamte Familie. Und es kommt sogar vor, dass wir uns zeitweise in Gegenstände verwandeln, in ein Schmuckstück, in ein Podest, einen Motor, ein Sexspielzeug oder auch ein Rauschmittel.

Beweis für eure Liebe

Sich ausschließlich oder vor allem in einer dieser Rollen angenommen und geliebt zu fühlen, lässt auf Dauer allerdings den Eindruck entstehen, es kommt dem anderen nicht auf den Menschen an, der wir sind, sondern auf die Funktion, die wir in einer Rolle einnehmen. Trotz des schlechten Gefühls weiter bei diesem Rollenspiel mitzumachen, würde uns und der Beziehung jede Form von Leben nehmen. Es gäbe keine Chance, sich weiterzuentwickeln – und Leben bedeutet nun Fortschritt. Versuche also, deinen Partner immer wieder neu zu entdecken!

Hier findest du weitere Signale für eine echte Liebe

Sorge

Die Sorge, den Partner an einen anderen Menschen zu verlieren, ist nachvollziehbar. Doch wenn daraus Angst oder gar Eifersucht wird, haben wir den Bezug zur Liebe verloren. Insbesondere emotional unreife Menschen fürchten um ihren Status als Nummer eins im Leben ihres Partners. Anders formuliert bedeutet das: Wir lieben weniger das Wesen des Partners als eher das Gefühl, im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit zu stehen.

Selbstlosigkeit

Übertriebene Selbstlosigkeit ist kein Merkmal wahrer Liebe. Was ist schließlich von einer Beziehung zu halten, in der ein Partner die Interessen des anderen immer über die eigenen stellt? In der er oder sie das Bedürfnis hat, immer auf das Wohlergehen des geliebten Menschen zu achten?

Mehr geben als nehmen

So schön der Gedanke sein mag, zu geben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten: Er ist eine Lüge und bedeutet fast schon an Selbstbetrug. Denn für jeden von uns ist Liebe unter anderem ein Medium der Bedürfnisbefriedigung. Dabei geben wir, was wir selbst empfangen wollen: Zärtlichkeit, Anerkennung, Sicherheit. Wer durch sein Handeln also immer vermittelt „Schau, was ich alles für dich tue“, sagt gleichzeitig im Atemzug: „Und jetzt tu du endlich das Gleiche für mich!“

Verbundenheit

Besitzergreifendes Verhalten wirkt oft nicht schlimm. Man will den Geliebten zwar emotional nicht mit anderen teilen, erzwingt aber auch nicht ständige Nähe. Die brauchen possessiv Veranlagte sowieso nicht. Sie begreifen den Partner nämlich als Teil ihrer selbst. Grenzen zwischen Ich und Du sind in der Liebe aber unerlässlich: So schön Verbundenheit ist, so wichtig ist es für beide Seiten, Selbstständigkeit auf Dauer zu wahren.

Nichts ohne den Partner

Auf den Partner nicht verzichten zu können, klingt nach großen Gefühlen. Tatsächlich ist Abhängigkeit ein Warnsignal. Bis zu einem gewissen Maß gehört zur Liebe dazu. Aber sie darf nicht zur Aufgabe der eigenen Unabhängigkeit führen.

Wer den Partner zum Ein und Alles macht, verhält sich wie ein Kind, das auf Mutter und Vater angewiesen ist. Weil sie ihm geben, was es braucht, lernt es, sie zu lieben. In einer Partnerschaft unter gleichberechtigten Erwachsenen sollte es umgekehrt sein: Erst kommt die Liebe, und dann das Bedürfnis, sie aufrecht zu erhalten.

Emotionen

Ihr hasst und ihr liebt euch. Erst fliegen im Streit die Fetzen, anschließend hat man leidenschaftlichen Sex. Auf tiefe emotionale Verletzungen folgen stets innige Versöhnungen. Und so geht es über Monate oder Jahre hinweg.

Wer extrem negative Emotionen mit dem Partner verbindet, verfällt oft dem Irrglauben, er müsse diesen Menschen mindestens genauso intensiv lieben. Doch die angeblichen großen Gefühle sind letztlich nur großes Kino. Hinter jedem Ausbruch verbirgt sich der hilflose Versuch eines unsicheren Menschen, über die eigenen Zweifel und die daraus resultierende Verzweiflung dauerhaft zu illusionieren.

Der emotional exzessive Mensch versucht vergeblich, von seinem Partner die Eigenliebe und die Achtung vor sich selbst bekommen, die ihm fehlen. In derartigen Beziehungen dienen Emotionen hauptsächlich dazu, den Partner zu manipulieren und den eigenen Willen durchzusetzen.

Marius Heischner

Marius Heischner

Testredakteur