mDates vs. Web-Amor im Checkup: Handelt es sich um Abzocke?
Wer im Netz nach schnellen Flirts oder neuen Kontakten sucht, stößt unweigerlich auf zwei vollkommen unterschiedliche Ökosysteme: mDates (auch bekannt als myDates) und Web-Amor. Beide Plattformen verfolgen fundamental gegensätzliche Ansätze, um Singles das Geld aus der Tasche zu ziehen – oder eben genau das zu vermeiden. Während mDates eine hochmoderne, optisch ansprechende Web-Application ist, die auf ein extrem teures, nachrichtenbasiertes Coin-System setzt, präsentiert sich Web-Amor als ein Urgestein aus dem Jahr 2007.
Web-Amor ist komplett kostenlos, finanziert sich jedoch durch teils aggressive Werbeeinblendungen mit erotischen Weiterleitungen. mDates lockt mit einer gigantischen Aktivität, arbeitet im Hintergrund jedoch mit moderierten Profilen (Chat-Animateuren), was reale Treffen fast unmöglich macht. Web-Amor hingegen bietet zwar echte Profile, krankt jedoch an einer völlig veralteten technischen Infrastruktur und einer sehr geringen Erfolgsquote beim Verlieben.
Unser Prüfprotokoll: Warum du diesem Test vertrauen kannst
Die Welt des Online-Datings verändert sich sauernd. In diesem ausführlichen Praxistest haben wir die Plattform-Features, Algorithmen und die Mitglieder-Strukturen von mDates und Web-Amor einem tiefen technischen Audit bezüglich Nutzerverifizierung, Performance und Echtzeit-Sicherheit unterzogen. Unser Vergleichbericht analysiert die Usability sowie die Sicherheitsstandards der Web-Applications, um dir ein unzensiertes und objektives Testergebnis zu liefern.
Hinweis: Unsere Berichte sind für dich kostenlos. Wenn du über einen unserer Links ein Portal testest, erhalten wir teilweise eine Vermittlungsprovision. Das ändert absolut nichts an unserer unzensierten und ehrlichen Meinung – wir legen die Schwachstellen genauso offen wie die Stärken.
🔬 Auf der Suche nach den exklusiven Einzeltests?
Wenn du alle technischen Details, die genauen Funktionen und unsere vollständigen Praxiserfahrungen zu den einzelnen Plattformen nachlesen möchtest, findest du hier unsere unzensierten Berichte:
Zum vollständigen mDates Praxistest →Zum vollständigen Web-Amor Praxistest →
Der direkte Vergleich auf einen Blick
Hier findest du die wichtigsten harten Fakten unserer Testergebnisse im direkten Duell:
| Kriterium | mDates | Web-Amor |
|---|---|---|
| Wertung (Marius) | ⭐ 2.0 / 5.0 | ⭐ 2.0 / 5.0 |
| Tägliche Besucher | ca. 160.000 Besucher | ca. 600 Besucher |
| Erfolgsquote (Dates) | 3% (Reale Treffen fast ausgeschlossen) | 7% haben reale Dates |
| Kosten für Frauen | Kostenpflichtig (Coin-System) | 100% Kostenlos |
| Einstiegspreis (Männer) | 4,99 € für 400 Coins (0,63 € / Nachricht) | 100% Kostenlos |
| Fokus & Zielgruppe | Unterhaltungs-Chats ab 18 Jahren | Klassische Singlebörse (Ø 25 Jahre) |
| Direkt-Links | mDates testen | Web-Amor testen |
Das Duell in 5 Runden
Runde 1: Mitgliederstruktur & Aktivität
Beim reinen Datenvolumen bricht mDates alle Rekorde: Mit täglich rund 160.000 Besuchern herrscht auf der Plattform ein ununterbrochener Aktivitätsstrom. Das Geschlechterverhältnis ist mit 62% Männern und 38% Frauen jedoch stark asymmetrisch. Web-Amor hingegen wirkt wie eine verlassene Kleinstadt: Lediglich rund 600 Besucher verirren sich täglich auf die Seite, obgleich die Gesamtmitgliederzahl über die Jahre auf 75.000 Konten angewachsen ist. Das Geschlechterverhältnis ist hier mit 53% Männern zu 47% Frauen deutlich harmonischer.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Qualität der Kontakte. Bei mDates ist die Date-Erfolgsquote mit mickrigen 3% im Keller, da ein Großteil der weiblichen Profile von Chat-Animateuren gesteuert wird. Web-Amor verzeichnet zwar auch nur 7% reale Dates, diese finden jedoch mit echten Menschen aus der Umgebung statt.
Runde 2: Anmeldung & Vorlieben-Match
Der Registrierungsprozess ist bei beiden Kontrahenten schlank und unkompliziert gelöst. Weder mDates noch Web-Amor verlangen eine tiefgreifende Profilüberprüfung oder Identitätsnachweise. Nach der Eingabe von Basisdaten (Geschlecht, Suche, E-Mail, Passwort und Wohnort) kann es sofort losgehen. Web-Amor bietet als Komfort-Feature zudem den Login via Facebook an.
Beim Matching trennen sich die Wege: mDates bietet einfache Suchfilter nach Alter und Wohnort, setzt jedoch primär auf den visuellen Reiz und Push-Mitteilungen bei Profilbesuchen. Web-Amor bietet überraschend tiefe Profiloptionen: Im Bereich „Treffer“ können Nutzer exakt gewichten, wie wichtig ihnen Eigenschaften wie Erfolg, Treue oder Humor bei einem potenziellen Partner sind, und Hobbys präzise hinterlegen.
Runde 3: Funktionen & Anonymität im Alltag
In Sachen Funktionsvielfalt zieht mDates alle Register moderner Chat-Plattformen: Virtuelle Likes, Geschenke, Küsse und Push-Mitteilungen sollen die Hemmschwelle senken. Der Haken: Jede Interaktion zieht dir virtuelle Coins ab. Das Empfangen und Lesen von Nachrichten ist zwar kostenlos, das Antworten schlägt jedoch sofort zu Buche.
Web-Amor geht es nostalgisch an. Hier gibt es keine modernen Chat-Fenster, sondern lediglich ein digitales Gästebuch und eine klassische E-Mail-Versandfunktion innerhalb des Portals. Es gibt auf Web-Amor so gut wie keine Fake-Profile, dafür müssen Nutzer mit massiven Werbebannern leben, die teilweise zu expliziten, sexuellen Drittseiten weiterleiten. Anonymität wird bei beiden Portalen großgeschrieben, da die Freitextfelder und Fotouploads (bis zu 3 Bilder bei mDates) komplett optional sind.
Runde 4: Mobile App & Usability von unterwegs
mDates bietet eine flüssige, intuitive Benutzeroberfläche, die auf mobilen Endgeräten wie auch am Desktop fehlerfrei läuft und gerade Einsteigern die Bedienung extrem erleichtert. Es gibt zwar keine vollwertige native App in den App-Stores, aber die progressive Web-Ansicht (PWA) ist perfekt auf mobile Geräte optimiert.
Web-Amor scheitert in dieser Disziplin auf ganzer Linie. Eine dedizierte App ist nicht vorhanden. Der integrierte Chat ist in der mobilen Version überhaupt nicht verfügbar. Das Design im Smartphone-Browser ist zwar funktional und bricht nicht ab, wirkt visuell jedoch wie aus der digitalen Steinzeit und leidet unter langen Ladezeiten.
Runde 5: Kosten & Tarife
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Das Abrechnungsmodell markiert den fundamentalsten Unterschied in diesem Duell:
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mDates setzt auf ein reines Coin-System (Pay-per-Message): Es gibt kein festes Abonnement und somit keine Kündigungsfristen. Nutzer behalten die Kontrolle, zahlen jedoch pro Nachricht saftige 50 Coins. Zum Start gibt es 100 Gratis-Coins (für genau 2 Nachrichten). Danach gelten folgende Preise:
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200 Coins für 4,99 €
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400 Coins für 9,99 €
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1.000 Coins für 24,99 €
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2.000 Coins für 49,99 €
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4.000 Coins für 99,99 € (Selbst im Bestpreis kostet eine Nachricht über 0,63 €!) Zahlungsmethoden: PayPal, GPay, Kreditkarte, paysafecard.
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Web-Amor ist zu 100% kostenlos: Es gibt keinerlei kostenpflichtige Premium-Optionen, Abos oder versteckte Gebühren. Profilerstellung, Nachrichtenversand, Empfang und die Nutzung aller Features kosten dauerhaft 0,00 €. Bezahldaten werden nicht benötigt.
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Fazit: Welches Portal passt am besten zu dir?
Sowohl mDates als auch Web-Amor landen in unserer redaktionellen Bewertung bei mageren 2 von 5 Sternen, allerdings aus völlig unterschiedlichen Gründen. Deine Wahl sollte davon abhängen, was du suchst:
Wähle mDates, wenn...
...du lediglich nach unverbindlicher, schneller Chat-Unterhaltung suchst, eine moderne Oberfläche erwartest und dir bewusst bist, dass du hier primär mit professionellen Chat-Animatoren schreibst. Reale Treffen solltest du hier nicht erwarten.
Wähle Web-Amor, wenn...
...du absolut kein Geld ausgeben möchtest und ein reines, wenn auch technisch veraltetes Portal ohne Abo-Fallen suchst. Wenn dich aggressive Werbebanner nicht stören, triffst du hier zumindest auf echte Menschen aus der Umgebung.
Marius Heischner
Marius ist ein erfahrener Experte, der sich seit über 10 Jahren intensiv mit der Analyse und dem persönlichen Testen von Online-Dating- und Erwachsenen-Plattformen beschäftigt. Er besitzt ein tiefgreifendes Verständnis für die Funktionsweisen, Sicherheitsaspekte und Nutzererwartungen in dieser sensiblen Nische. Sein Fachwissen umfasst die Identifizierung seriöser Anbieter, die Bewertung von Matchmaking-Algorithmen und die Einschätzung der Nutzerfreundlichkeit – von der Anmeldung bis zur erfolgreichen Kontaktaufnahme.